Andre ZI kameraer

Contina Matic III


Hersteller: Zeiss Ikon AG Stuttgart
Herstellungsjahr: 1959 – 1960
Kameratyp: Kompakte Sucherkamera
Format: 24 x 36 mm
Verschluss: Gauthier “”Prontor SLK Spezial”
Objektiv: Rodenstock “Pantar” 1:2,8 f=45mm
Wie die Contaflex Prima ist die Contina Matic III mit dem Satz-Pantar ausgestattet, welches den Einsatz drei verschiedener Brennweiten ermöglicht. Ausserdem hat die Kamera einen gekuppelten Belichtungsmesser mit Nachführzeiger.


Symbolica


Hersteller: Zeiss Ikon AG. Stuttgart
Herstellungsjahr: 1959 – 1960
Kameratyp: Kompakte Sucherkamera
Format: 24 x 36 mm
Verschluss: Gauthier “Prontormat”
Objektiv: Carl Zeiss “Tessar” 1:2,8 f=45mm
Bei dieser ersten Symbolica, deren Formgebung und Mechanik der Contina entsprach, dachte man an jene Kunden, denen Verschlusszeit und Blendenöffnung fremde Begriffe sind. Dreht man den mit einem Sonnensymbol versehenen Programmring am Verschluss bis sich Nachführzeiger und Zeiger des Belichtungsmessers decken, dann stellt sich der Prontormat-Verschluss automatisch auf eine fest programmierte Kombination von Zeit und Blende ein. Die Symbolica ist sozusagen ein Vorläufer der vollautomatischen Kamera. Zur Schärfeeinstellung befinden sich auf der Verschlussfront die Symbole
Porträt, Gruppe und Unendlich, und für diejenigen, die es genau tun wollen, auch eine Feet- und Meter-Skala. Ausserdem zeichnet sich die Kamera durch einen brillanten Leuchtrahmen-Sucher aus.


Symbolica

Hersteller: Zeiss Ikon AG. Stuttgart
Herstellungsjahr: 1960 – 1962
Kameratyp: Kompakte Sucherkamera
Format: 24 x 36 mm
Verschluss: Gauthier “Prontormat”
Objektiv: Carl Zeiss “Tessar” 2,8/50
Bei der Symbolica der zweiten Generation verliess man die charakteristische Brikettform der Zeiss Ikon zugunsten eines geglätteten und abgerundeten Kameragehäuses. Der Schnellschalthebel ist unauffällig unter der Deckkappe eingelassen, und die Rückspulkurbel springt auf Knopfdruck aus der Bodenplatte. Im dem hellen Rahmensucher sieht man den Zeiger des Belichtungsmessers eingespiegelt, und auf die Deckkappe lässt sich ein Ikoblitz direkt aufstecken. Der Chefkonstrukteur Edgar Sauer äusserte sich im Versuchsbau stolz und begeistert über dieses neue “Kamera´le”, während Meister Weber brumment fragte, warum man das Ding nicht “Idiotica” getauft hat. Die Symbolica blieb nur bis 1962 in der Produktion, doch bekamen alle von der Zeiss Ikon AG. damals auf den Markt gebrachten Sucherkameras Tenax, Contina LK, Contessamatic usw. dasselbe Spritzgussgehäuse und folgedessen das annähernd gleiche Aussehen wie die abgebildete Symbolica.


Tenax automatic


Hersteller: Zeiss Ikon AG. Stuttgart
Herstellungsjahr: 1960 -1963
Kameratyp: KompakteSucherkamera
Format: 24 x 36 mm
Verschluss: Gauthier “Prontormat-S”
Objektiv: Carl Zeiss “Tessar 2,8/50”
Mit der Tenax hat die Zeiss Ikon AG einen altbekannten Kameranamen wieder aufgegriffen, der ursprünglich von C.P.Goerz in Berlin stammt. Das Wort “tenax” kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie “festhaltend”. Die Tenax automatic vereinfacht das Fotografieren noch mehr als die Symbolica, weil die Kamera nun mit einer echten Belichtungsautomatik
ausgestattet ist. Beim Niederdrücken des Auslösers wird der Zeiger des Belichtungsmessers in seiner Stellung festgeklemmt. Eine komplizierte Mechanik tastet die Position ab und überführt sie auf den Programmring des Prontormat-Verschlusses. Der Programmring stellt die festgelegten Kombinationen von Zeit und Blende ein, die sich über einen Bereich von insgesamt 10 Lichtwerten erstrecken.

Die Technik der Tenax automatic

Contessamatic E


Hersteller: Zeiss Ikon AG. Stuttgart
Herstellungsjahr: 1960 – 1964
Kameratyp: Kompakte Sucherkamera
Format: 24 x 36 mm
Verschluss: Gauthier “Prontor SLK Special”
Objektiv: Carl Zeiss “Tessar” 2,8/50
1960 brachte die Zeiss Ikon AG fünf kompakte Sucherkameras mit der neuen, abgerundeten Formgebung auf den Markt. Das waren die oben beschriebene Symbolica, die ganz einfache Continette, die vollautomatische Tenax, die Contessamatic und die Contessamatic E. Die abgebildete Contessamatic E hat wie die Contessamatic einen gekoppelten Belichtungsmesser, dessen Nachführzeiger im Sucher eingespiegelt ist. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch einen gekoppelten Entfernungsmesser aus. Die Entfernungseinstellung erfolgt nicht an der Frontlinse, sondern durch einen Tubus an der Frontplatte des Kameragehäuses. Die Kamera wirkt ungeheuer gediegen, und sie zeugt vom Streben der Zeiss Ikon nach bester Verarbeitung und höchster Qualität. Von Wirtschaftlichkeit kann allerdings kaum die Rede gewesen sein, was ja auch ein Jahrzehnt später zur Schliessung des traditionsreiches Werkes führte.